ARCHIV - Ein Smartphone wird gehalten.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow)

Westpfalz

Zwei Männer mit Nacktbildern erpresst: So gingen die Betrüger vor

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Judith Bühler
Judith Bühler (Foto: )

Ein 22- und ein 16-Jähriger sind in dieser Woche von Betrügern mit Nacktbildern erpresst worden. Die Polizei ermittelt.

Der 22-Jährige aus Otterbach-Otterberg bei Kaiserslautern wurde von einer Frau über Social Media angeschrieben, so die Polizei. Nachdem sie ihm Nacktfotos zukommen ließ, schickte auch der Mann Nudes und ein Video von sich, heißt es. Die Frau beziehungsweise die Täter sollen dann 500 Euro von ihm gefordert haben. Sie drohten ihm, die Bilder an seine Freunde zu schicken. Nachdem die Erpresser den 22-Jährigen auch noch telefonisch unter Druck gesetzt hatten, ging er zur Polizei. Das Geld zahlte er nicht.

Nacktbild-Erpresser fordern Gutschein-Codes

Ähnlich erging es auch einem 16-Jährigen aus Landstuhl. Auch er wurde mit Nacktfotos erpresst, die er einer unbekannten Person geschickt hatte. Hier forderten die Täter Gutschein-Codes statt Geld, schreibt die Polizei. 25 Euro schnappten sich die Täter so. Als sie allerdings mehr wollten, wendete sich der 16-Jährige an seine Mutter. Gemeinsam erstatteten sie Anzeige bei der Polizei.

So schützt du dich vor Sextortion

Die Betrugsmasche, bei der man mit Nacktbildern erpresst wird, nennt man auch Sextortion. Die Polizei rät: Auf keinen Fall Geld zahlen und Anzeige erstatten - auch wenn es schwerfällt. Helfen können auch Screenshots des Accounts oder Chats zu sichern. Hat man schon gezahlt, sollte man laut Polizei über seine Bank versuchen, das Geld zurückzubekommen.

Hier ein anderer Fall von Sextortion - und weitere Tipps dagegen:

Sextortion Jugendlicher wegen Nudes auf Snapchat erpresst

Die Täter drohten, die Bilder zu veröffentlichen. Das Opfer zahlte einen vierstelligen Betrag.

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Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die Presseabteilung der Polizei verfasst zu vielen Einsätzen einen kurzen Bericht. Der wird den Medien zur Verfügung gestellt. Sie liefern Informationen zum Beispiel zu Unfällen, Ermittlungen und Festnahmen. Außerdem veröffentlicht die Polizei auch Zeugenaufrufe oder Bilder von vermissten Personen und bittet die Medien darum, die Informationen zu verbreiten.

Wenn Personen, Vereine oder Unternehmen Neuigkeiten direkt kommunizieren, dann ist das eine Quelle für uns. Das können zum Beispiel exklusive Interviews oder Pressemitteilungen sein. In der Regel kennzeichnen wir bereits im Text, auf welche Quelle wir uns konkret beziehen – vor allem dann, wenn es keine zweite unabhängige Bestätigung zu der Neuigkeit gibt.

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