Joe Biden bei der Begrüßung in Saudi-Arabien (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Politik

Fist-Bump mit saudischem Kronprinz: Biden in der Kritik!

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Niklas Behrend
NEWSZONE-Redakteur Niklas Behrend (Foto: SWR, privat)

Der US-Präsident Joe Biden hat Saudi-Arabien besucht. Die Begrüßung fanden einige amerikanische Journalisten daneben.

Der Boss der Tageszeitung Washington Post Fred Ryan nannte den Fist-Bump mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman beispielsweise "nahezu beschämend". Bei CNN sagte der Kolumnist Josh Rogin, dass dieser Moment peinlich für die US-Regierung war.

Warum wird sich über die Begrüßung so aufgeregt?

Die Journalisten finden die Begrüßung wirkte so, als hätte sich der Präsident mit dem saudischen Kronprinz verbrüdert. Dabei hatte der US-Präsident Saudi-Arabien in der Vergangenheit immer wieder scharf kritisiert. Zum Beispiel für den Mord an dem kritischen Journalisten Jamal Kashoggi. Dieser wurde von einem 15-köpfigen Spezialkommando aus Saudi-Arabien im Jahr 2018 brutal ermordet. Wichtig: Biden hat erklärt, dass er Saudi-Arabien bei seinem aktuellen Besuch deutlich davor gewarnt hat, so etwas nochmal zu tun.

Warum ist Biden nach Saudi-Arabien gereist?

Auch die USA leiden unter der Öl-Krise durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die derzeit hohen Öl- und Gaspreise machen der USA zu schaffen. Saudi-Arabien verfügt über viel Öl. Nach dem Besuch von Biden hat das Land nun unverbindlich erklärt, mehr Öl produzieren zu wollen.

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