Joe Biden (r), Präsident der USA, spricht sich mit Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/Ukrainian Presidential Press Office/AP | ---)

Russland-Ukraine-Krieg

Biden in Kyjiw: Darum war sein Besuch TOP SECRET

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AUTOR/IN
Max Stokburger

US-Präsident Joe Biden ist am Montag überraschend nach Kyjiw gereist. Sein erster Besuch seit Kriegsbeginn.

Vor Ort sagt Biden der Ukraine weiteren Support in Form von Waffenlieferungen zu. Das Paket umfasst unter anderem Munition sowie Luftüberwachungsradaranlagen und ist rund eine halbe Milliarde Euro wert. Biden sagte in Kyjiw, dass der Westen zusammenhält. Putin habe sich vor einem Jahr getäuscht, als er dachte, der Westen sei gespalten. Auch weitere Sanktionen für Russland soll es geben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj freute sich über Bidens Besuch. Vor der Presse sprach er von einem „unmissverständlichen Signal“ an Russland.

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Deshalb wurde Bidens Besuch geheim gehalten

Aus Sicherheitsgründen! Daher gelangten keine Infos an die Öffentlichkeit. Das ist aber normal: Reisen von wichtigen Politikern in Krisengebiete werden gerne geheim gehalten. Zu groß ist die Gefahr von Attacken. Auch für Bidens Besuch wurde ordentlich aufgerüstet: Auf Twitter kursieren Videos, die abgesperrte Straßen und viele gepanzerte Fahrzeuge zeigen.

Die Lage bleibt trotzdem weiter angespannt. Erst gestern hatten die USA angekündigt, dass China überlegt, Waffen an Russland zu liefern:

Russland-Ukraine-Krieg Wird China Waffen an Russland schicken?

Laut US-Außenminister Antony Blinken überlegt China, Waffen an Russland zu schicken. Die USA warnen.

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