Schülerinnen und Schüler sitzen mit Mund-Nase-Schutz im Unterricht (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Nicolas Armer)

Schule

Schüler dauerhaft schlechter wegen Corona-Pandemie?

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Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Kein Unterricht oder nur online - deshalb haben viele Schüler weniger gelernt. Das könnte ein großes Problem werden.

Die Schülerinnen und Schüler könnten in der Bildung auf Dauer abrutschen. Das befürchtet der Lehrer-Präsident Heinz-Peter Meindinger. Durch schlechte Bildung würde die Zukunfts- und Lebenschancen der jungen Menschen sinken, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Die Lücken in Mathe, Deutsch und Fremdsprachen könnten einer ganzen Generation von Schülern ihr Leben lang auf die Füße fallen.

Den Politikern warf er vor, das Problem zu vertuschen: Prüfungen würden leichter, es gäbe weniger Anforderungen und Schüler könnten kaum noch sitzen bleiben.

Das könnte helfen:

Wenn Schülerinnen und Schüler das Wissen wirklich nachholen sollen, müsse es es mehr und bessere Lernförderungen geben, forderte Meininger von den Politikern. Das können zum Beispiel Kurse in den Ferien sein, Nachhilfe in der Schule und auch soziale Projekte für junge Menschen und ihre Familien. So soll Schülern auch bei psychischen Problem geholfen werden.

Auch die Kultusminister der Bundesländer wollen zusätzlich 500 Millionen Euro ausgeben, um diese Programme zu bezahlen.

Musst du in den Ferien Lernstoff nachholen? Hier kannst du abstimmen:

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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