Die Schüler einer Klasse in der Lußhardtschule in Forst blicken nach vorne zu ihrem Lehrer und zur Tafel. (Foto: SWR)

Corona

So reagieren Politiker auf Schüler-Protest

STAND
AUTOR/IN
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Es war ein Aufschrei der Schüler: Die Corona-Situation ist dramatisch! Jetzt reagieren Politiker und wollen reden.

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger und die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Karin Prien, haben Schülervertretern wegen der Corona-Lage an Schulen Gespräche angeboten.

Mir ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler und ihre Vertreter wissen, dass sie gesehen und gehört werden.

Prien, die für die Kultusminister der Länder spricht, hat für die Gespräche mit Schülerinnen und Schülern "volle Transparenz" angeboten - außerdem einen Livestream, "damit alle zuschauen können". Sie will auch mit ihren Kultusminister-Kollegen am Freitag über die Lage sprechen.

@AnjoGenow @Karl_Lauterbach @starkwatzinger gewählten Schülervertretungen sprechen wollt, lade ich persönlich dazu gerne ein. Wer spricht? Die fünf Erstunterzeichnenden? Volle Transparenz und wir streamen das Gespräch live, damit alle zuschauen können? Ich spreche Euren Brief morgen im KMK-Präsidium an. 2/2

Schüler fühlen sich im Stich gelassen

Hintergrund ist ein offener Brief, der auf Twitter unter #WirWerdenlaut geteilt wurde. Die Schülerinnen und Schüler werfen der Politik darin vor, sie im Stich zu lassen. Die Schüler wollen unter anderem selbst entscheiden, ob sie am Präsenzunterricht teilnehmen oder nicht.

STAND
AUTOR/IN
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)