Ein Plakat mit der Aufschrift „Black Week“ hängt in einem Schaufenster eines Geschäfts in der Innenstadt. Am 25. November ist "Black Friday", der Handel wirbt wieder mit Angeboten. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Marcus Brandt)

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Black Friday - was das für dich heißt!

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Renée Diehl
SWR-Redakteurin Renée Diehl (Foto: DASDING, Fabian Brosi)

Das Shopping-Event vor Weihnachten ist in vollem Gange. Das bedeutet: krasse Deals, aber auch krasse Streiks.

Das Sales-Event aus den USA ist in den letzten Jahren auch in Deutschland komplett angekommen. Viele Anbieter, on-, aber auch offline, werben mit heftigen Rabatten - was für viele gerade kurz vor Weihnachten verlockend ist. Der Black Friday verspricht eine größere Auswahl an Angeboten als andere Sales-Events wie beispielsweise der Singles Day, fand eine Analyse von "MyDealz" heraus, wie mehrere Medien berichten.

Black Friday: Krasse Deals - krasse Streiks

Parallel zum Black Friday findet auch der Aktionstag "Make Amazon Pay" statt, an dem sich Gewerkschaften und Organisationen in über 30 Ländern beteiligen. In Deutschland hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten bei Amazon in Koblenz und anderen Städten dazu aufgerufen, zu streiken. Die internationale Kampagne wirft Amazon vor, sowohl die Umwelt als auch die eigenen Arbeitnehmer auszubeuten. Amazons Meinung dazu ist anders. Eine Sprecherin sagte:

Wir bieten unseren Mitarbeiter:innen in den Logistikzentren wettbewerbsfähige Löhne sowie großartige Sozialleistungen.

Greenpeace sagte in München, dass Amazon mit der mit der alljährlichen Black Friday-Aktion dazu beiträgt, Verbraucher zu exzessivem Konsum anzuregen und Ressourcen zu verschwenden.

Weitere Proteste gegen den Black Friday

Auch die Klimaaktivisten von "Fridays for Future" rufen in Bad Kreuznach zu einer Demo unter dem Motto "Green Friday statt Black Friday" auf. Dort wird ebenfalls gegen die Rabattaktionen demonstriert.

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