Aus einem Portemmonaie schauen mehrere Geldscheine hinaus, eine Hand greift danach. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Monika Skolimowska)

Bundesländer

Darum gibt es das Bürgergeld erstmal doch nicht

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Hans Liedtke
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Die Bundesregierung hatte dafür gestimmt. Die Bundesländer sind aber gegen das Bürgergeld. So geht es jetzt weiter.

Die Bundesländer, in denen die CDU oder CSU mitregiert, haben ihre Zustimmung nicht gegeben. Das Bürgergeld sollte eigentlich die größte Reform der Regierung werden. Jetzt müssen die Parteien eine Lösung finden.

Warum will die CDU nicht?

Die CDU denkt, dass mit dem Bürgergeld zu wenige Leute überhaupt noch arbeiten gehen. Jetzt soll ein sogenannter Vermittlungsausschuss zusammen mit dem Bundestag und dem Bundesrat einen Kompromiss finden.

Was ist das Bürgergeld?

Momentan bekommen Menschen ohne Arbeit 449 Euro im Monat. Die Regierung will den Satz auf 502 Euro anheben. Arbeitslose sollen außerdem weniger Auflagen erfüllen müssen und können zum Beispiel erstmal in ihrer Wohnung bleiben, ohne in eine kleinere umziehen zu müssen. Die 502 Euro sind für Singles geplant. Partner und Kinder bekommen auch Geld. Die Details:

  • 451 Euro für volljährige Partner ohne Job
  • 420 Euro pro Kind im Alter von 14 bis 17 Jahren
  • 348 Euro pro Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren
  • 318 Euro pro Kind bis zu einem Alter von 5 Jahren

Unser Sozialstaat hilft allen, die es wirklich brauchen. Das sogenannte #Bürgergeld tut das nicht.  Klar muss sein: Wer arbeitet, muss mehr haben als der, der arbeiten kann und es nicht tut. Das ist eine Frage des Respektes und des guten Miteinanders in unserer Gesellschaft. https://t.co/KFrmDz8Y21

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Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

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