Ein Barcode, der mit der Luca-App zur Kontaktnachverfolgung gescannt werden kann, hängt in einem Einzelhandelsgeschäft an einer Schutzscheibe. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Marijan Murat)

Baden-Württemberg

Deshalb bringt dir diese App bald nicht mehr viel

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Judith Bühler
Judith Bühler (Foto: )

Mit der Luca-App kommst du gerade leichter in Restaurants und Co. In Baden-Württemberg wohl nicht mehr lange...

Die Landesregierung von Baden-Württemberg will die Luca-App nicht mehr nutzen, um Kontakte nachzuverfolgen. Der Vertrag mit dem privaten Betreiber werde nicht über Ende März hinaus verlängert, bestätigte Sozialministerium auf SWR-Anfrage. Heißt: Dann zahlt das Land nicht mehr an die Luca-App - weil es laut eigener Aussage auch die Daten für die Gesundheitsämter nicht mehr von der Luca-App braucht.

Kritik am Datenschutz

Viele Restaurantbesitzer und Veranstalter haben im vergangenen Jahr mit der Luca-App die Kontakte ihrer Besucherinnen und Besucher erfasst. Jetzt soll die Corona-Warn-App vom Staat das erledigen. Der Grund: Datenschutz. Immer wieder war die Luca-App kritisiert worden, weil sie die Daten zentral speichert. Außerdem waren sich Kritiker nicht sicher, ob die App den Gesundheitsämtern tatsächlich gut hilft.

Viele Bundesländer wollen keine Luca-App

Die Luca-App soll übergangsweise noch bis Ende März eingesetzt werden. Auch andere Bundesländer, nämlich Sachsen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen, haben sich von der App schon verabschiedet. Hessen, Bayern und Schleswig-Holstein steigen ebenfalls aus dem Vertrag aus.

Das Land wird den Kooperationsvertrag zur Nutzung der #luca-App nicht verlängern. Die App kann noch bis Ende März dieses Jahres weiter für die Datenerfassung (z.B. in Restaurants) genutzt werden. #impfenschuetzt #dranbleibenBW https://t.co/4YCuwffUk8

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