Belästigung

Was Frauen gegen "Catcalling" tun können!

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AUTOR/IN
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Sexistische Sprüche, dumme Kommentare übers Aussehen - welche Frau kennt das nicht?! "Catcalling" gibt es in Deutschland super oft. Viele Frauen wehren sich.

Hinterherrufen, Nachpfeifen oder das Senden von Dickpics oder ähnlichen Bildern im Internet: Das alles versteht man unter dem Begriff "Catcalling" - sexualisierte Belästigung, ohne dass es zum Körperkontakt kommt.

90 Prozent der Befragten erleben Belästigung

In Deutschland wurden fast 4.000 Menschen - fast nur Frauen - dazu befragt und 90 Prozent haben "Catcalling" in den letzten drei Monaten erlebt. Die Onlinebefragung wurde vom Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen durchgeführt. Über die Ergebnisse hat der "Spiegel" berichtet.

Mehr als die Hälfte der Befragten hat Beleidigungen aufgrund des Geschlechts, sexuelle Annäherungsversuche, sexistische Sprüche und anzügliche Bemerkungen erlebt. Viele leiden unter den Folgen, werden ängstlicher und meiden bestimmte Orte.

Frauen wehren sich - auf der Straße und im Internet

"Catcalling" ist in Deutschland nicht strafbar. Viele Frauen versuchen, sich trotzdem gegen die Belästigung zu wehren. In Mainz und vielen anderen Städten schreiben Frauen beispielsweise die Sprüche mit Kreide auf die Straße. So sind sie für jeden sichtbar. Außerdem veröffentlichen sie die Belästigungen auf Instagram.

Wenn du wissen willst, wie du dich bei "Catcalling" am besten verhältst, hier haben wir Tipps für dich:

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Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)