Schüler des Spohn-Gymnasiums sitzen bei geöffnetem Fenster mit Mund- und Nasenschutz im Unterricht. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Felix Kästle)

Politik

Corona-Maßnahmen: Das fordern die Bundesländer für den Herbst!

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Niklas Behrend
NEWSZONE-Redakteur Niklas Behrend (Foto: SWR, privat)

Die Gesundheitsminister möchten die Möglichkeit haben, eine Maskenpflicht in Innenräumen einführen zu können.

Auch Abstandsregeln in Innenräumen sollen möglich sein. Dazu fordern sie, dass eine Testpflicht in bestimmten Einrichtungen ebenfalls möglich sein soll. Als Beispiele nannten die Minister Krankenhäuser, Pflegeheime, aber auch Kitas und Schulen. Ihre Forderungen an die Bundesregierung haben die Politiker am Freitag in einem gemeinsamen Statement nach einer Sondersitzung erklärt. Wichtig: Die Maßnahmen sollen nur ergriffen werden, wenn sich die Corona-Situation im Herbst wieder verschlechtert.

Und was wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen?

Bei einem schlimmen Pandemieverlauf wollen die Länder auch die rechtliche Sicherheit von der Bundesregierung für noch krassere Maßnahmen. Dazu zählen zum Beispiel Zugangsbeschränkungen, die Vorlage von Testnachweisen, Personenobergrenzen und die Absage von Veranstaltungen mit Publikum. Die Schließung von Bildungseinrichtungen sollen vermieden werden. Aber: Sollte eine Überlastung des Gesundheitssystems in bestimmten Regionen drohen, möchten die Länder auch diese Maßnahme ergreifen können.

Was macht die Bundesregierung?

Der Gesundheitsminister Karl Lauterbach und Justizminister Marco Buschmann arbeiten gerade an den Maßnahmen für den Herbst. Buschmann sagte bereits, dass Masken in Innenräumen sinnvoll seien. Schulschließungen und Ausgangssperren sind für ihn allerdings nicht "verhältnismäßig".

Hier kannst du dir das ganze Statement der Gesundheitsministerkonferenz anschauen:

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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