in Mann trägt an seinem Handgelenk eine Schutzmaske (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod)

Covid-19

Neue Corona-Variante: Wie gefährlich ist der "Höllenhund"?

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Isabel Gebhardt
Isabel GebhardtNEWSZONE-Team (Foto: DASDING)

In Deutschland gibt es eine neue Corona-Variante. Trotzdem könnte die Pandemie bald offiziell beendet werden.

Der wissenschaftliche Name für die neue Mutation ist BQ1.1. Sie wird aber auch der "Höllenhund" genannt. Das ist eine Übersetzung für die Figur "Cerberus" aus der griechischen Mythologie. Der Name wurde ausgewählt, weil die Corona-Varianten ansteckender als die sind, die bisher im Umlauf waren.

Nicht mehr so schlimm wie am Anfang der Pandemie

Das liegt daran, dass sich das Virus durch Mutation verändert hat. Dadurch kann unser Immunsystem es nicht mehr so gut erkennen und man kann sich schneller anstecken als mit den bisherigen Varianten. Experten gehen davon aus, dass deshalb noch im November eine neue Corona-Welle starten wird.

Aber: Die Fachleute sagen auch, dass es nicht mehr so schlimm werden wird, wie zu Beginn der Pandemie. Das liegt daran, dass viele Menschen durch Corona-Erkrankungen und Impfungen jetzt Antikörper haben, die vor schweren Krankheitsverläufen schützen.

Wie geht es mit Corona weiter?

Trotz der neuen Variante hat die Ständige Impfkommission (Stiko) jetzt über das Ende der Pandemie gesprochen: Der Chef Thomas Mertens sagte im Interview mit dem "Bayerischen Rundfunk", dass die Pandemie eigentlich beendet ist. Corona ist jetzt eher wie eine Grippe, die immer wieder als Krankheit auftauchen wird. Außerdem breitet sich das Virus nur noch regional und nicht mehr über Länder und Kontinente hinweg aus. Die Weltgesundheitsorganisation hat auch schon darüber gesprochen, die Pandemie offiziell für beendet zu erklären. Noch ist das aber nicht passiert.

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