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Tarif-Verbot: Brauchst du bald mehr Datenvolumen?

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Judith Bühler
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Mit speziellen Tarifen kann man YouTube, Spotify und Co nutzen, ohne dass Datenvolumen draufgeht. Doch wie lange noch?

Die Bundesnetzagentur will die sogenannten Zero-Rating-Tarife verbieten. Das betrifft alle, die bei der Telekom die Stream-On-Option gebucht haben und alle, die den Vodafone-Pass nutzen. Ab Juli dürfen diese Angebote nicht mehr an Neukunden verkauft werden. Für alle, die so einen Tarif schon haben, ist eine Übergangsfrist bis März geplant.

Warum das Verbot?

Die Bundesnetzagentur findet, ein solches Angebot verstößt gegen die sogenannte Netzneutralität, weil es Datennutzung nicht gleich behandelt. Denn: Mit solchen Tarifen können Mobilfunkkunden zum Beispiel Videos und Online-Spiele von bestimmten Anbietern nutzen, ohne dass dadurch etwas vom monatlichen Datenvolumen abgezogen wird. Bei Kunden ohne so einen Tarif wird bei den gleichen Videos und Online-Spielen aber Datenvolumen berechnet.

Was bedeutet das Verbot?

Die Bundesnetzagentur erwartet, dass es für die Kunden jetzt Tarife mit mehr Datenvolumen gibt - oder dass die Mobilfunk-Flats billiger werden. Ob die Anbieter das tatsächlich machen, muss man abwarten. Im schlimmsten Fall bleibt dein Tarif, wie er ist - nur dass dir dann für jedes Video und jeden Song Datenvolumen abgezogen wird.

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