Ein Demonstrant hält ein Pappschild „noAfD“ in die Höhe. - Viele Menschen nehmen wegen des Geheimtreffens von AfD-Mitgliedern und Rechtsextremen an Demos gegen Rechts teil.

Wegen Geheimtreffen

Tausende demonstrieren gegen Rechtsextremismus!

Stand
Autor/in
Isabel Gebhardt
Isabel GebhardtNEWSZONE-Team
Louis Leßmann
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Das rechtsextreme Geheimtreffen schockiert viele. Deshalb sind auch gestern wieder Menschen auf die Straße gegangen.

In Tübingen hatten die Veranstalter eigentlich mit 50 Demonstrierenden gerechnet. Es kamen aber 1.500 Menschen.

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Demo gegen Rechts in Tübingen: Das sagen die Teilnehmer!

Dauer

Stimmen von der Demo gegen rechts in Tübingen

Auch in anderen Städten haben viele Leute mitgemacht:

  • In Essen waren es fast 7.000 Teilnehmer.
  • In Leipzig rund 5.000 Teilnehmer.
  • In Rostock etwa 2.500 Teilnehmer

Warum wird demonstriert?

Auslöser für die Proteste sind Medien-Berichte über ein Geheimtreffen in Potsdam. Dabei haben laut "CORRECTIV" AfD-Politiker zusammen mit Rechtsextremen und Geldgebern über einen "Masterplan" gesprochen, mit dem sie zugewanderte Menschen loswerden wollten. Der Plan soll auch die Abschiebung von deutschen Staatsbürgern mit Migrationsgeschichte enthalten.

Hier gibts mehr Infos dazu:

Geheimtreffen "CORRECTIV": Wollen AfD-Politiker Millionen Menschen vertreiben?

Im November fand wohl eine Versammlung von Rechtsextremen, AfD-Politikern und reichen Helfern mit diesem Ziel statt.

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Auch Kanzler Scholz war dabei!

Schon am Wochenende gab es viele Demos. In Potsdam hatten unter anderem Kanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock mitgemacht. Die Demo fand unter dem Motto "Potsdam wehrt sich" statt. Das Ziel der Veranstaltung war laut Oberbürgermeister Mike Schubert zu zeigen, dass ein Plan zur Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland "nicht in unsere Gesellschaft gehört".

Nice to know: In den nächsten Tagen werden noch mehr solcher Demos stattfinden. Zum Beispiel am Mittwoch in Freiburg, am Donnerstag in Mainz und am Samstag in Heidelberg.

Wegen des Treffens wird über ein AfD-Verbot diskutiert:

Quellencheck

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