Bundeskanzler Olaf Scholz hält Rede vor Soldaten der Bundeswehr und Kampfpanzer Leopard 2 (Foto: IMAGO, IMAGO / Sven Eckelkamp)

Russland-Ukraine-Krieg

Bisher keine deutschen Panzer an die Ukraine - warum eigentlich?

STAND
AUTOR/IN
Shayan Mirmoayedi
Shayan Mirmoayedi (Foto: DASDING)

Die Ukraine will deutsche Panzer haben, doch Kanzler Scholz zögert. Das sorgt nicht nur in Deutschland für Kritik.

Jeder Tag der Verzögerung bedeute den Tod für Ukrainer, sagte ein Berater von Präsident Selenskyj. Viele Militärexperten meinen, dass die Panzer ein großer Vorteil für die Ukraine wären. Besonders aus osteuropäischen Ländern wie Polen oder Lettland gibt es daher die Forderung an Deutschland, schnell Kampfpanzer vom Typ "Leopard 2" an die Ukraine zu liefern.

Warum macht die Bundesregierung das dann nicht?

Das Hauptargument: Deutschland will keinen Alleingang machen und einen direkten Krieg mit Russland verhindern. Großbritannien hat jedoch schon 14 Kampfpanzer des Typs "Challenger 2" versprochen. Und auch eine Gruppe aus Ländern, die deutsche Leopard-Panzer besitzt, möchte diese an die Ukraine liefern. Das teilte Litauens Verteidigungsminister Arvydas Anusauskas mit. Rechtlich gesehen bräuchten diese Länder dafür eine Genehmigung von Deutschland.

Laut dem neuen deutschen Verteidigungsminister Boris Pistorius wird jetzt geprüft, welche Panzer in Deutschland überhaupt lieferbar wären. Außerdem warnte der SPD-Politiker Rolf Mützenich davor, Deutschland zu sehr in den Krieg zu verwickeln. Wer heute Panzer fordert, werde morgen nach Truppen und Flugzeugen schreien, so Mützenich. Zuvor hatte FDP-Politikern Marie-Agnes Strack-Zimmermann Kanzler Scholz kritisiert. Sie geht davon aus, dass die Panzer am Ende geliefert werden.

Wie siehst du das?

Polen will der Ukraine seine Panzer liefern:

Russland-Ukraine-Krieg Polen will Ukraine seine Panzer geben: Warum Deutschland erst zustimmen muss

Die Panzer gehören Polen - trotzdem darf sie das Land nicht einfach so weitergeben. Der Grund: ein deutsches Gesetz.

Die DASDING Morningshow DASDING

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

Reuters ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, AFP, AP und SID.

STAND
AUTOR/IN
Shayan Mirmoayedi
Shayan Mirmoayedi (Foto: DASDING)

Most Wanted

  1. Geld So risky ist es über Klarna mit Rechnung zu bezahlen!

    Schulden bei Klarna als Flex aufbauen? Der TikTok-Trend ist keine gute Idee - das könnte dein Leben versauen.

    DASDING NEWSZONE - Dein Tag, Dein Update DASDING

  2. Wetter Frostbeben! Das passiert gerade in den USA

    Im Osten der USA ist extrem kalt. Das ist für Menschen gefährlich und sorgt dafür, dass es besondere Erdbeben gibt.

    TALK SWR3

  3. Katastrophe Erdbeben in der Türkei und Syrien: Tausende Tote und Verletzte

    Mehrere Erdbeben erschütterten die türkisch-syrische Grenzregion. Es gibt mehr als 4.200 Tote und sehr viele Verletzte.

    Die junge Nacht DASDING