Disarstar Pressefoto 2020 (Foto: Tim Erdmann) (Foto: Foto: Tim Erdmann)

Musik

Dieser Rapper setzt sich für obdachlose Menschen ein

STAND
AUTOR/IN
Djamila Chastukhina
Djamila Chastukhina (Foto: DASDING)

Disarstar nutzt seine Plattform als Künstler, um auf ein Problem in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen.

Der Hamburger Rapper hat vor Kurzem ein Video veröffentlicht, in dem er sich mit dem Thema Obdachlosigkeit beschäftigt und die aktuelle Lage in Deutschland stark kritisiert.

Das Problem

Der 28-Jährige bezeichnet Obdachlosigkeit als eine "Lebenskrise", die nahezu jeden Menschen treffen kann und findet, dass in Deutschland nicht genug dagegen unternommen wird. Er kritisiert auch Architektur, die sich gegen Obdachlose richtet: Also zum Beispiel Bänke, auf denen man nicht liegen kann, Stacheln auf überdachten Stellen oder Mauern, auf denen man nicht sitzen kann.

Sie lassen lauter anstrengende Musik an Bahnhöfen laufen, damit sich dort niemand länger als nötig aufhält und sie bauen Bügel und andere Schikanen auf Bänke und Liegeflächen, damit es sich dort ja niemand gemütlich machen kann.

Hier ein paar Beispiele für sogenannte "anti-homeless Architecture":

Wie kann ich helfen?

  • Bei der Tafel in deiner Stadt kannst du Lebensmittel, Drogerieartikel, Kleidung, Spielsachen oder auch Geld spenden. Infos zur Tafel gibt es hier: für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
  • Wenn du selbst nicht auf das Geld angewiesen bist, kannst du in vielen Supermärkten am Pfandautomaten dein Pfand spenden. Bei Lidl geht das Geld zum Beispiel dann an die Tafel.
  • Auch Obdachlosenunterkünfte freuen sich immer über Sachspenden wie Kleidung, Periodenartikel, Lebensmittel oder auch Geld. Mehr Infos gibts zum Beispiel beim Deutschen Roten Kreuz oder bei der Diakonie.
  • Wenn du Pfandflaschen draußen wegwerfen willst, stell sie neben den Mülleimer und wirf sie nicht rein. So erleichterst du Pfandsammlern die Suche.
  • Das CaFée mit Herz unterstützt arme, arbeits- und obdachlose Menschen auf St. Pauli mit Essen, Kleidung, Wohnungsvermittlung und weiteren Hilfsangeboten.

Aber: Man kann nicht immer spenden, wenn man selbst nicht die Mittel hat - und das ist okay. Es hilft schon, wenn man sich das Problem bewusst macht, respektvoll mit Menschen umgeht und weiß, wie man im Notfall helfen kann. Hier findest du Informationen zu kostenlosen Hilfsangeboten im Sendegebiet:

Das ganze Video von Disarstar kannst du dir hier anschauen:

Dank Lebensmittelspenden konnte auch dieses Foodsharing-Café starten, bei dem man die Preise je nach finanzieller Lage selbst auswählen kann:

Good News Hier entscheidest du den Preis - und rettest Lebensmittel

Ein neues Projekt startet in Mainz. Hier erfährst du mehr über das besondere Foodsharing-Café.  mehr...

Landesschau Rheinland-Pfalz SWR Fernsehen RP

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Viele Personen, Unternehmen und Vereine laden auf YouTube Video hoch mit Infos über sich und andere. Solche Videos können zu einer Nachrichten-Quelle für uns werden. Wir prüfen natürlich, ob der Kanal und die Inhalte im Video echt sind. Ein Häkchen neben dem Profilnamen bedeutet außerdem, dass der Kanal durch YouTube bestätigt wurde. YouTube gehört seit 2006 zu Google, einem US-Unternehmen von Alphabet.

Viele Personen, Unternehmen und Vereine haben auf Instagram Profile und posten dort auch wichtige Infos über sich selbst. Ein solcher Post kann dadurch zu einer Nachrichten-Quelle für uns werden. Wir prüfen natürlich, ob das Profil und der Post echt sind. Profile mit einem blauen Haken wurden durch Instagram selbst auf ihre Echtheit überprüft. Instagram ist Teil des US-Unternehmens Meta Plattforms, dem unter anderem auch Facebook und WhatsApp angehören.

Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.

STAND
AUTOR/IN
Djamila Chastukhina
Djamila Chastukhina (Foto: DASDING)