Eintracht Frankfurt Ultras (Foto: IMAGO, picture alliance/dpa | Jan Woitas)

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Rückschlag für Frankfurt-Fans

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Johannes Seiler
Johannes Seiler (Foto: SWR DASDING)

Der Streit, ob Frankfurt-Fans mit nach Neapel dürfen, geht weiter. Eine Fan-Freundschaft könnte die Hoffnung sein.

Neapel hat Angst, dass es Prügeleien zwischen Frankfurt-Fans und Neapel-Fans gibt, wenn die beiden Mannschaften am Mittwoch aufeinandertreffen. Das ist nämlich im Hinspiel in Frankfurt passiert. Deswegen haben sie dem Club SSC Neapel verboten, Tickets an "Menschen mit Wohnsitz in Deutschland" zu verkaufen. Dagegen hatte Eintracht Frankfurt mit Erfolg geklagt und zwischenzeitlich sah es gut aus für die Frankfurt-Fans.

Erneuter Rückschlag

Das zuständige Amt in Italien hat jetzt aber einfach ein neues Verbot aufgestellt. Jetzt dürfen Menschen mit "Wohnsitz in Frankfurt" keine Tickets kaufen. Der Rechtsstreit, bei dem es oft auf kleine Formulierungen der Verbote ankommt, geht also eine Runde weiter.

Frankfurt-Fans arbeiten an anderen Lösungen

Die Eintracht-Fans wollen sich wegen des Verbots aber nicht unterkriegen lassen und haben eine mögliche zweite Lösung: Neben tiefen Feindschaften zwischen Fanlagern wie z. B. zwischen Schalke-Fans und BVB-Fans gibt es aber auch Freundschaften zwischen Fans. So eine gibt es zwischen den Eintracht-Fans und Atalanta Bergamo Fans. Die Fans des Clubs aus Norditalien wollen ihren Kumpels helfen. Deswegen kaufen sie offenbar Tickets für das Spiel am Mittwoch und geben sie ihren Kollegen aus Frankfurt. So könnten also doch Frankfurt-Fans ins Stadion kommen.

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