Das Twitter-Konto von Elon Musk (@elonmusk) wird auf einem Smartphone mit Twitter-Logo im Hintergrund angezeigt. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Andre M. Chang)

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Musk kauft Twitter: Was jetzt anders werden soll

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Judith Bühler
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Nach langem Hin und Her gehört der Kurznachrichtendienst nun Elon Musk. Das Erste, was er tat: Leute entlassen.

Für 44 Milliarden US-Dollar ging der Kurznachrichtendienst über den Tisch. Das berichten mehrere Medien. Musk selbst twitterte:

Der Vogel ist befreit

Sofort nachdem der US-Milliardär Twitter gekauft hatte, entließ er laut Medienberichten schon mehrere Top-Manager - auch den bisherigen Twitter-Chef. Musk will den Job offenbar erstmal selbst machen.

Das will Musk verändern

In einem offenen Brief an Twitter-Werbekunden schrieb Musk, dass die Plattform "warm und einladend für alle" sein müsse. Sie dürfe nicht zum "Ort des Grauens werden", wo alles ohne Konsequenzen gesagt werden dürfe. Doch: Kritiker befürchten, dass es mit Musk als neuem Chef mehr Hatespeech und Fake News geben könnte. Verkauft werden könnte das dann als Meinungsfreiheit.

Kommt Donald Trump zurück auf Twitter?

Ein prominentes Beispiel für Hetze und Fake News auf Twitter: Ex-Präsident Donald Trump. Er könnte seinen Account zurückbekommen, nachdem er vor knapp zwei Jahren gesperrt worden war. Elon Musk hatte es als falsch und dumm bezeichnet, den Account zu sperren.

Dear Twitter Advertisers https://t.co/GMwHmInPAS

Zwischenzeitlich wollte Musk den Kurznachrichtendienst dann doch nicht nehmen - trotz Kaufvertrag:

Quellencheck

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Twitter ist ein soziales Netzwerk aus den USA und wird häufig von Politikern oder Journalisten genutzt. Auch Unternehmen und Vereine sind auf Twitter aktiv. Sie schreiben Tweets mit wichtigen Infos über sich selbst. Ein solcher Tweet kann dadurch zu einer Nachrichten-Quelle für uns werden. Wir prüfen natürlich, ob das Profil und der Tweet echt sind. Seit Elon Musk Twitter gekauft hat, ist das allerdings schwieriger geworden. Deshalb sind wir aktuell sehr vorsichtig mit Informationen, die ausschließlich über Twitter verbreitet werden.

Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.

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