Elon Musk, Konzernchef des US-Elektroautohersteller Tesla, nimmt an der SATELLITE-Konferenz 2020 teil.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/AP | Susan Walsh)

WTF?!

Elon Musk will Twitter doch nicht mehr kaufen

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Djamila Chastukhina
Djamila Chastukhina (Foto: DASDING)

Der Tesla-Chef hat seinen Twitter-Deal für aufgelöst erklärt.

In einem Bericht der US-Börsenaufsicht werfen Elons Anwälte Twitter vor, gegen Vorgaben des Deals verstoßen und "falsche und irreführende" Angaben gemacht zu haben. Die Online-Plattform soll dem 51-Jährigen nicht alle Informationen zu Spam- oder Fake-Accounts bei Twitter geliefert haben, die er angefordert hat. Deswegen will er die Abmachung "kündigen".

Was war der Deal?

Im April hatte Elon angekündigt, Twitter für 44 Milliarden Dollar (etwa 43 Milliarden Euro) kaufen zu wollen. Allerdings hat er die letzten Monate schon gezögert. Hier erfährst du mehr dazu:

Twitter will klagen

Laut Twitter-Verwaltungsratschef Bret Taylor plant die Plattform jetzt "rechtliche Schritte einzuleiten", um den Kauf durchzusetzen. Taylor ist der Meinung, ihre Chancen stünden dafür ziemlich gut.

Wir sind zuversichtlich, dass wir uns vor dem Kanzleigericht von Delaware durchsetzen werden.

Laut Medienberichten könnte es sein, dass Elon Musk eine Entschädigung von bis zu einer Milliarde Dollar zahlen muss, wenn er den Kauf nicht durchzieht.

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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