Aktivisten, die sich gegen die Todesstrafe aussprechen, platzieren Schilder entlang der Straße, die zur Holman Correctional Facility in Atmore führt. Der Staat plant den Häftling Kenneth Eugene Smith in der Nacht zum Freitag deutscher Zeit mit Stickstoffgas zu töten. Dies ist das erste Mal, dass diese neue Methode in den Vereinigten Staaten angewendet wird. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/AP | Kim Chandler)

Todesstrafe

Erste Hinrichtung mit Stickstoff in Alabama

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Djamila Chastukhina
Djamila Chastukhina (Foto: SWR DASDING)
Aslı Kaymaz
Asli Kaymaz (Foto: SWR DASDING)

In den USA wurde zum ersten Mal ein Häftling mit Stickstoff hingerichtet. Eine neue Methode, an der es viel Kritik gibt.

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Tot durch Ersticken: Erste Hinrichtung mit Stickstoff in Alabama

Dauer

Im US-Bundesstaat Alabama ist zum ersten Mal in den USA ein Mensch durch Stickstoff hingerichtet worden.

Der 58-jährige Kenneth Eugene Smith wurde schon 1996 zu Tode verurteilt. 2022 sollte er mit der Giftspritze getötet werden - allerdings haben die Gefängnismitarbeiter es damals nicht geschafft, ihm das Gift zu spritzen. Jetzt wurde er mit einer anderen Methode hingerichtet: der sogenannten Stickstoffhypoxie.

Tod durch Stickstoff: Kritik an der Todesstrafe

Demonstranten und auch Smiths Anwälte haben in den letzten Tagen versucht, seinen Tod zu verhindern - aber ohne Erfolg. Seine Hinrichtung ist in den USA die erste in 2024.

Auch Verwandte des Opfers, Elizabeth Sennett, waren bei der Hinrichtung anwesend. Smith soll die damals 46-Jährige 1988 im Auftrag ihres Ehemanns für 1.000 Dollar getötet haben. Eines ihrer Kinder sagte, sie hätten den Mördern ihrer Mutter vergeben:

Nichts, was heute hier passiert ist, wird Mama zurückbringen. (...) Wir sind froh, dass dieser Tag vorbei ist.

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AP (Associated Press) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AFP und SID.

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