Illustration einer Mond-Station (Foto: Pneumocell via ESA)

Raumfahrt

So soll die erste Mond-Station aussehen

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Leo Eder
Leo Eder (Foto: )

Nach 50 Jahren sollen wieder Menschen zum Mond fliegen. Vielleicht werden die dann in einer aufblasbaren Basis wohnen.

So ein Konzept hat jedenfalls die europäische Raumfahrtbehörde ESA am Donnerstag vorgestellt. In der Studie der österreichischen Firma Pneumocell wurde eine Mond-Station entworfen, die auf lange Sicht eigenständig bestehen und sich selbst versorgen können soll. Dazu gehört die Produktion und Wiederaufbereitung von Sauerstoff und Nahrung in Gewächshäusern. Außerdem soll das Ganze mit Solarenergie betrieben werden.

Aufblasbare Mond-Station

Der Entwurf zeigt eine Mond-Basis, die aus verschiedenen aufblasbaren Elementen besteht: Arbeits- und Wohnbereiche sowie Gewächshäuser, die durch Tunnel miteinander verbunden sind. Große Spiegel sollen das Sonnenlicht reflektieren und in die Gewächshäuser leiten. Die Elemente lägen nach dem Konzept teilweise unter einer vier bis fünf Meter dicken Schicht Mondgestein, die vor extremen Temperaturen, Meteoriten und kosmischer Strahlung schützen soll.

A vision of a future Moon🌓settlement assembled from semi-buried inflatable habitats and illuminated by reflected sunlight, from an @ESA-funded study by inflatable structures specialist 🎈Pneumocell in 🇦🇹, ur #ESATech #ImageOfTheWeek https://t.co/P07Ha6YE75 https://t.co/00g2VZtr2X

Der letzte Mensch war 1972 auf dem Mond. Mit der "Artemis"-Mission will die US-Raumfahrtbehörde NASA jetzt - 50 Jahre später - wieder Astronauten auf den Mond bringen. Dort soll eine Mond-Station gebaut werden, die später auch als Basis für bemannte Flüge zum Mars dienen könnte.

Der Funk-Kanal "Dinge Erklärt - Kurzgesagt" zeigt, wie die Kolonisation des Mondes ablaufen könnte:

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