European Song Contest (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa/EBU | Corinne Cumming)

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Update: ESC wird NICHT in Ukraine ausgetragen!

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Shayan Mirmoayedi
Shayan Mirmoayedi (Foto: DASDING)

Wegen des Krieges soll der ESC 2023 doch nicht in der Ukraine stattfinden. So reagieren die Ukraine und andere Länder.

Beim Eurovision Song Contest gibt es eine Tradition: Das nächste Event findet beim Gewinner des vergangenen Wettbewerbs statt. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) teilt jetzt aber mit: Nach Gesprächen mit einem ukrainischen Sender ist man zum Ergebnis gekommen, dass es wegen des russischen Angriffskriegs aus Sicherheitsgründen nicht möglich sein wird.

Was jetzt?

Die EBU will jetzt mit dem britischen Sender BBC über eine Austragung in Großbritannien sprechen. Die Briten hatten dieses Jahr den zweiten Platz errungen. Auch die Regierung in London begrüßt den Vorschlag. Außerdem zu Wort gemeldet hat sich die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon. Sie könne sich einen perfekten Veranstaltungsort am Ufer des Flusses Clyde vorstellen, schrieb sie auf Twitter.

Ukraine wehrt sich!

Der ukrainische Kulturminister Oleksandr Tkatschenko ist mit der Entscheidung nicht einverstanden. Sein Land habe bislang "alle Bedingungen erfüllt" und "Antworten und Garantien zu den Sicherheitsstandards" gegeben. Daher fordert er Verhandlungen zum Austragungsort des ESC im nächsten Jahr.

Die Mitteilung des deutschen ESC-Accounts:

Aktuelles zum Russland-Ukraine-Krieg findest du hier:

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Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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