Textilproduktion in Bangladesch (Foto: IMAGO, IMAGO / ZUMA Press)

Nachhaltigkeit

Ist Fast Fashion bald in der EU verboten?

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Djamila Chastukhina
Djamila Chastukhina (Foto: DASDING)

Sehr günstige Klamotten bei Shein oder Primark shoppen wird in Zukunft vielleicht nicht mehr so einfach.

Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) fordert, dass Fast Fashion bei uns verboten wird. Ihrer Meinung nach gibt es bei solchen Produktionen nämlich zu viele Nachteile für Mensch und Natur:

  • Fast Fashion belastet die Umwelt
  • Sorgt in den Produktionsländern für "katastrophale Arbeitsbedingungen"
  • Die Arbeiterinnen und Arbeiter werden nicht fair bezahlt
  • Die Produkte haben oft eine schlechte Qualität

Marken, die Fast Fashion verkaufen sind zum Beispiel Shein, H&M, Zara, Bershka oder Primark. Ein Verbot von Fast Fashion würde aber nicht unbedingt bedeuten, dass es diese Läden nicht mehr geben wird. Sie müssten dann allerdings ihre Produktionsbedingungen ändern.

Umstieg auf nachhaltige Klamotten

Die EU-Kommission hatte Ende März einen Plan vorgestellt, wie nachhaltige Kleidung in und aus der EU in Zukunft Fast Fashion ersetzen soll. Einer der Vorschläge war zum Beispiel, dass neue Kleidungsstücke einen Mindestanteil von recycelten Fasern enthalten müssen. Solche Vorgaben können sich laut Lemke auch auf Produktionsländer wie China oder Bangladesch auswirken, da diese dann mitziehen und auch nachhaltiger Produzieren würden.

Hast du auch Fast Fashion im Kleiderschrank?

Schuldig 😬

Nö, ich achte auf Nachhaltigkeit ♻️

Wenn du mehr darüber wissen willst, wie die Produktion von Fast Fashion aussehen kann: Letztes Jahr haben unsere Kolleginnen und Kollegen von Funk exposed, wie die Marke Shein es schafft, ihre Klamotten zu unglaublich billigen Preisen anzubieten. Mehr dazu findest du in diesem Artikel:

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