Eine an Fastnacht verkleidete Person spricht mit einer Polizistin. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow)

Baden-Württemberg

Corona-Regeln an Fastnacht - Das ist erlaubt

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Mario Demuth
Mario Demuth (Foto: privat)

Über die neuen Corona-Regeln an Fastnacht gab es Streit. Nun lenkt die Regierung ein und macht klar, was geht.

Wenn du in diesem Jahr Fastnacht feiern willst, gibt es trotz Corona-Pandemie ein paar Möglichkeiten. Zwar bleiben Umzüge und Partys weiter verboten, aber Fastnachtsveranstaltungen sind möglich, wenn die aktuell gültigen Regeln eingehalten werden. Das stellte das Sozialministerium Baden-Württemberg klar.

Zuvor hatte sich der Präsident der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN), Roland Wehrle, über die Entscheidungen der Politik beschwert. Jetzt ist er wieder relativ entspannt, denn einige Sachen wurden geklärt.

Wann die FFP2-Maskenpflicht nicht gilt

Zum Beispiel bei der FFP2-Maskenpflicht. Die gilt laut Ministerium nicht beim Essen, Trinken oder beim Singen auf der Bühne. Und: Auf die Maske kann demnach auch verzichtet werden, wenn man eine "weitgehend luftdichte Larve" trägt, also eine traditionelle Fastnachtsmaske.

Für Veranstaltungen gilt Folgendes:

  • Innen maximal 1.500 Personen mit 2G-Kontrolle. Wenn Veranstalter stattdessen 2G-plus vorschreiben, sind sogar maximal 3.000 Menschen erlaubt
  • Draußen werden die Limits verdoppelt: also 3.000 bei 2G und 6.000 bei 2G-plus
  • Clubähnliche Veranstaltungen, bei denen normalerweise gesungen oder getanzt wird, sind verboten
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