Musikfans tanzen während des Auftritts der brasilianischen Crossover-Thrash-Band Black Panteras und der brasilianischen Punkrock-Band Devotos beim Musikfestival Rock in Rio. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/AP | Bruna Prado)

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So wollen dich Festivals besser beschützen

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Zilan Hatun
Autorenprofil Zilan Hatun (Foto: SWR, privat Zilan Hatun)

Immer wieder kommt es zu sexuellen Übergriffen auf Festivals. Die Veranstalter haben deshalb Schutzkonzepte eingeführt.

Mit diesen soll Betroffenen geholfen und um ein respektvolles Miteinander geworben werden. Die Festival-Veranstalter FKP Scorpio haben gemerkt, dass sich die Leute trauen, Übergriffe zu melden, weil es direkte Anlaufstellen gibt. Das Festival Rock im Park hatte zum Beispiel verschiedene Angebote zum Thema Awareness dieses Jahr:

Das ging bei Rock im Park

  • Ein Awareness Team informierte über Themen wie Sexismus, Homophobie und Rassismus.
  • Sogenannte Guardian Angels waren unterwegs: Sie vermittelten zwischen Besuchern und Feuerwehr, Polizei oder Rettungsdiensten.
  • Das Awareness Team hat Rückzugsorte entwickelt, sogenannte Safe Spaces. Die wurden Panama und Klein-Panama genannt.
  • Mit der Frage "Wo geht's nach Panama" konnten Besucher die Mitarbeiter vor Ort unauffällig um Hilfe bitten.

Dieses Jahr starteten viele Festivals nach einer langen Corona-Pause wieder normal. Zum Beispiel auch das "Nature One":

Kastellaun

Festival Die "Nature One" ist zurück 🤩

Nach einer langen Corona-Pause wird Kastellaun im Hunsrück am Wochenende wieder zum Treffpunkt für alle Techno-Fans.  mehr...

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