Ein Werbedisplay für den "FIFA World Cup Qatar 2022". (Foto: IMAGO, picture alliance/dpa | Christian Charisius)

WM

FIFA gibt zu: So viele Menschen sind auf Stadionbaustellen gestorben

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Zilan Hatun
Autorenprofil Zilan Hatun (Foto: SWR, privat Zilan Hatun)

Die diesjährige WM in Katar steht in der Kritik - Tausende Arbeiter sollen gestorben sein. FIFA behauptet etwas anderes.

Das Organisationskomitee in Katar spricht von drei Menschen, die bei Unfällen auf den Stadionbaustellen gestorben sind. Die FIFA bestätigte das der Deutschen Presse-Agentur. Außerdem sollen 37 weitere Menschen außerhalb der Arbeit gestorben sein. Das Organisationskomitee spricht von "Non-Work-Related Deaths".

Kann das stimmen?

FIFA bestätigt zwar offiziell eine niedrige Todeszahl, doch Amnesty International berichtete von Tausenden toten Arbeitern in Katar. Außerdem sollen Gastarbeiter zur Arbeit gezwungen worden sein.

Eine weitere Frage ist, wie queere Menschen vor Ort vor Diskriminierung geschützt werden sollen. In Katar sind homosexuelle Handlungen verboten. Betroffene können mehrere Jahre im Gefängnis landen. Das will Bundesinnenministerin Nancy Faeser Ende Oktober vor Ort klären.

Hier findest du mehr zu den Menschenrechtsverletzungen in Katar:

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Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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