Portrait einer jungen Schwarzen Frau im Pool (Foto: IMAGO, IMAGO / Westend61)

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Badekappen für Afros und Dreadlocks bei Wettkämpfen erlaubt

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AUTOR/IN
Ramon Mebrahtu
Zu sehen ist der SWR-Journalist und Redakteur Ramon Mebrahtu (Foto: DASDING)

Das Warten hat ein Ende: Nach viel Kritik dürfen Schwimmpros mit Afro oder Dreads jetzt spezielle Badekappen benutzen.

Das sind Schwimmkappen, die extra für lockige und geflochtene Haare entwickelt wurden. Sie sind größer und bieten mehr Platz für Haare als andere Kappen. Der Weltschwimmverband FINA hat jetzt entschieden, sie zuzulassen.

Wieso erst jetzt?

Der Weltschwimmverband hatte die Badekappen bisher eigentlich verboten. Bei den vergangenen Olympischen Spielen in Tokyo sagte er, dass die Schwimmkappen ungeeignet seien und angeblich nicht der natürlichen Kopfform entsprechen würden. Die afroamerikanische Schwimmerin Maritza Correia hatte das als Paradebeispiel für strukturellen Rassismus kritisiert. Da diese Kappen vor allem für Schwarze Menschen gemacht sind, die natürliche Haare haben, werde eine bestimmte Gruppe diskriminiert. Daraufhin prüfte der Verband noch mal die Schwimmkappen und ließ sie schließlich zu.

Für das kleine Mädchen, das genauso aussieht wie ich: Ich hoffe, dass ich sie zum Schwimmen inspirieren kann. Ich will versuchen, ihr zu helfen, dass ihre Reise ein bisschen einfacher wird, als es meine war.

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