Muscheln liegen auf dem Strand, der durch das Niedrigwasser des Rheins freigegeben ist.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Hannes P Albert)

Natur

Zu wenig Wasser in Flüssen: Diese Folgen hat das für uns!

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Isabel Gebhardt
SWR-Redakteurin Isabel Gebhardt (Foto: DASDING, privat)

In Deutschland ist es gerade sehr trocken. Und das kann Probleme machen - für die Natur, aber auch für Menschen.

In einigen Flüssen in Deutschland ist gerade weniger Wasser als sonst. Das liegt daran, dass es gerade sehr heiß ist und es kaum regnet - und es hat Folgen:

1. Lieferprobleme

Weil wenig Wasser in den Flüssen ist, können die Schiffe nicht voll beladen werden. Dann wären sie zu schwer und könnten nicht mehr fahren. Deshalb werden viele Schiffe nur noch zum Teil beladen. Auf einigen Flüssen können Schiffe auch schon gar nicht mehr fahren. Das führt dazu, dass es länger dauert, Dinge zu transportieren oder es sogar gar nicht gemacht werden kann.

2. Gefahr für Natur

Wenn Flüsse wenig Wasser haben, führt das dazu, dass Würmer und Muscheln sterben. Sie fehlen dann als Nahrung für Fische. Außerdem können mehr Schadstoffe im Wasser sein. Das liegt daran, dass gereinigtes Abwasser in Flüsse eingeleitet wird. Hat der Fluss aber wegen der Trockenheit weniger "normales" Wasser, ist der Anteil an gereinigtem Abwasser zu hoch. Dadurch können Fische und andere Lebewesen krank werden.

3. Gefahr für Menschen

In den Flüssen in Deutschland liegen viele Dinge, die da eigentlich nicht reingehören - zum Beispiel Reste von Munition aus dem 2. Weltkrieg. Wenn die Flüsse jetzt immer weniger Wasser haben, taucht immer mehr davon auf. Das kann gefährlich werden! Wer Kriegsmunition entdeckt, sollte die auf keinen Fall anfassen. Du solltest die Polizei informieren, den Fundort so schnell wie möglich verlassen und auch andere Menschen, die in der Nähe sind, warnen.

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