Außenministerin Annalena Baerbock auf der Pazifikinsel Palau zwischen umgestürzten Bäumen.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Britta Pedersen)

Klima

Klimawandel: Baerbock kämpft, Trump lacht

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Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Auf den Inseln im Südpazifik haben die Menschen Angst um ihre Häuser und ihr Leben. Donald Trump träumt vom Sandstrand.

Auf ihrer Asien-Reise hat die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock Inseln im Südpazifik besucht. Sie wollte sich ein Bild davon machen, welche Folgen der Klimawandel für die Menschen dort hat.

Auf den Inseln gibt es immer wieder schwere Stürme, die Bäume umreißen. Dann spült das Meer den Untergrund weg, reißt Felsen und Steine mit. Viele Bewohner haben Angst um ihre Häuser. Wenn der Meeresspiegel weiter ansteigt, werden sie überschwemmt. Klima-Experten gehen davon aus, dass der Meeresspiegel in den nächsten 80 Jahren um mindestens 60 Zentimeter ansteigen wird.

Umstieg auf erneuerbare Energien drängt!

Baerbock rief deshalb zu einem weltweiten Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas als Energiequellen auf. Sie versprach den Inselstaaten Unterstützung, um schnell auf Wind- und Sonnenenergie umsteigen zu können.

Meanwhile in America...

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump lacht nur über den Klimawandel. Bei einem Wahlkampfauftritt in Alaska sagte er: Er habe gehört, dass der Meeresspiegel in 300 Jahren nur um 32 Zentimeter ansteigen werde. Man habe größere Probleme als das.

Wir werden ein bisschen mehr Grundstücke am Strand haben, was nicht das Schlechteste auf der Welt ist.

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