Eine Zuschauertribüne beim Formel-1-Rennen in Österreich (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/APA | Georg Hochmuth)

Formel 1

Sexismus und Rassismus: Das ging beim Großen Preis von Österreich ab!

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Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Pfiffe, perverse Anmachen, rassistische Kommentare: Viele Rennsport-Fans in Spielberg sind extrem unangenehm aufgefallen.

Vor allem Frauen schreiben auf Twitter von sexistischen Beleidigungen und Pöbeleien. Sie hätten sich sehr unwohl gefühlt, wenn sie an den Tribünen vorbei gelaufen seien. Meist betrunkene Männer hätten sie angemacht, gepfiffen und auch rassistische und homophobe Kommentare gerufen.

Wegen der vielen Beschwerden haben sich die Organisatoren der Formel 1 geäußert. In einem Tweet schreiben sie, dass die Angelegenheit erst genommen und das Verhalten nicht akzeptiert wird. Sie seien auch in Kontakt mit dem Sicherheitsdienst auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg.

Formel1-Fahrer für Toleranz und Vielfalt

Die Formel 1 setzt sich mit ihren vielen internationalen Fahrern für Toleranz und Vielfalt ein. Vor allem Formel-1-Pilot Lewis Hamilton macht sich schon lange gegen Rassismus und Diskriminierung stark. Bei vielen Fans ist das offensichtlich noch nicht angekommen.

It’s more than language. These archaic mindsets need to change and have no place in our sport. I’ve been surrounded by these attitudes and targeted my whole life. There has been plenty of time to learn. Time has come for action.

Bei solchen Fans ist es vielleicht angenehmer das Rennen zu Hause zu gucken:

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Der SID (Sport-Informations-Dienst) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AFP und AP.

Viele Personen, Unternehmen und Vereine sind auf Twitter aktiv. Sie schreiben Tweets mit wichtigen Infos über sich selbst. Ein solcher Tweet kann dadurch zu einer Nachrichten-Quelle für uns werden. Wir prüfen natürlich, ob das Profil und der Tweet echt sind. Ein Haken neben dem Profil bedeutet, dass es durch Twitter auf seine Echtheit geprüft wurde. Twitter ist ein in den USA gegründetes soziales Netzwerk und wird häufig von Politikern oder Journalisten genutzt.

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