Autos brennen bei Ausschreitungen im Pariser Vorort Nanterre. Zwei Tage nach dem tödlichen Schuss eines Polizisten auf einen Jugendlichen bei einer Verkehrskontrolle bei Paris ist es erneut zu Krawallen in Frankreich gekommen. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/AP | Aurelien Morissard)

Verbrechen

Unruhen in Frankreich: Über 700 Menschen müssen in den Knast

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Niklas Behrend
Niklas Behrend  (Foto: SWR DASDING)

Brennende Autos, zerstörte Geschäfte. Die Unruhen in Frankreich waren krass. Jetzt gibt es heftige Strafen.

Insgesamt wurden rund 1.050 Menschen zu einer Haftstrafe verurteilt. 740 davon müssen in den Knast. Der Rest bekam Bewährung. Das hat der französische Justizminister Èric Dupond-Moretti am Mittwoch gesagt.

Warum kam es zu den Unruhen?

Ausgelöst wurden die Unruhen durch den Tod des 17-jährigen Nahel. Er wurde bei einer Polizeikontrolle erschossen. Gegen den Beamten wird aktuell ermittelt. Bei den anschließenden Krawallen ist laut französischen Versicherungen ein Schaden von 650 Millionen Euro entstanden.

Hier erfährst du noch mehr über die Unruhen und den Tod von Nahel:

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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