Die Stuttgarter Grünen kritisieren, bei einigen Schausteller-Buden und Fahrgeschäften wimmele es vor sexistischen oder diskriminierenden Motiven.  (Foto: Fraktion BÜNDNIS'90/DIE GRÜNEN im Stuttgarter Gemeinderat/Jitka Sklenářová)

Stuttgart

Diskriminierung beim Frühlingsfest: Schausteller wollen Motive ändern!

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In Stuttgart sorgen auf dem Frühlingsfest Bilder und Figuren für Aufregung. Jetzt passiert was.

Die Schausteller haben angekündigt, dass einige Motive umgestaltet werden sollen. Es geht unter anderem um Bilder von halbnackten Frauen. Sie wurden mit offenen Blusen oder BHs gezeichnet. Hier wollen die Schausteller jetzt die Klamotten neu aufmalen - dieses Mal geschlossen.

Das sagen die Schausteller!

Die Schausteller erklärten aber auch auch, dass sie nicht alle Motive, über die es Beschwerden gibt, so schnell ändern können. Das sei aus finanziellen Gründen nicht möglich.

Um diese Motive geht es:

Kritik an Änderung!

Eine Figur wurde schon geändert. Am Stand "Märchen aus 1001 Nacht" wurden an einer Frauenfigur die Brüste überklebt. Die Besitzerin der Bude sagte dem SWR aber, dass sie ihren Stand nicht sexistisch oder diskriminierend findet. Die Änderung hat sie gemacht, weil sie nicht will, dass das Frühlingsfest einen schlechten Ruf bekommt. Ihre Figur werden sie aber "nicht ganz anziehen".

An dieser Änderung gibt es aber auch Kritik. Es geht darum, dass man kaum sieht, dass etwas geändert wurde.

Was ist passiert?

Seit Tagen wird über die Bilder und Statuen auf dem Frühlingsfest diskutiert. Politikerinnen und Politiker der Grünen hatten gefordert, dass einige davon entfernt werden sollen, weil sie ihrer Meinung nach sexistisch und diskriminierend sind.

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