Darmstadts Patric Pfeiffer und Hannovers Hendrik Weydandt kämpfen um den Ball. Eine Studie hat gezeigt, dass ehemalige Fußballprofis ein höheres Demenzrisiko haben. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Uwe Anspach)

Gesundheit

Neue Studie: Fußballprofis bekommen DIESE Krankheit häufiger

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Louis Leßmann
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Basti Schmitt
Bastian Schmitt  (Foto: SWR DASDING)

Im Football ist es schon länger Thema. Eine Studie hat jetzt gezeigt, dass auch Fußballer häufiger an Demenz erkranken.

Das Risiko sei sogar fast dreieinhalb mal so hoch wie in der Allgemeinbevölkerung. Die Studie ist von der Universität Nottingham und wurde vom englischen Fußballverband (FA) und der Professional Footballers' Association (PFA) in Auftrag gegeben.

CTE: Die gefährliche Gehirnerkrankung

Im American Football ist CTE schon seit Jahren ein großes Problem. CTE steht für chronisch traumatische Enzephalopathie und bezeichnet eine Erkrankung des Gehirns, die nach wiederholten Kopfverletzungen auftritt. Viele ehemalige Footballer sind davon betroffen. Eine Studie im Jahr 2017 hatte sogar gezeigt, dass fast jeder untersuchte Ex-Spieler davon betroffen war. Die Symptome von CTE werden im Verlauf schlimmer. Von Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen bis zu Depressionen und starken Aggressionen.

Wie gefährlich ist Fußball?

Grundsätzlich ist es gesund, Fußball zu spielen. Nur die Zusammenstöße mit den Köpfen und auch die Kopfbälle sind eine Gefahr. Um das Risiko für CTE zu steigern, muss man nicht mal eine Gehirnerschütterung bekommen. Wenn man häufig Kopfbälle macht, kann sich das Gehirn dazwischen nicht genug erholen. Deshalb können sogar leichte Stöße gegen den Kopf auf Dauer zu CTE und Demenz führen.

Sollten Kopfbälle verboten werden?

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