Fußball-Wm in Katar: Schiedsrichter hält Tafel mit Nachspielzeit in die Luft (Foto: DASDING, IMAGO / Shutterstock - Kieran McManus)

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Deshalb gibt es bei der WM so viel Nachspielzeit

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Isabel Gebhardt
Isabel GebhardtNEWSZONE-Team (Foto: DASDING)

Die Spiele bei der Fußball-WM in Katar dauern sehr lange. Aber: Die FIFA will das so.

So viel Nachspielzeit wie an den ersten Spieltagen gab es noch nie. Der Rekord: Beim Spiel Iran gegen England gab es insgesamt 24 zusätzliche Minuten - 14 nach der ersten Halbzeit und 10 nach der zweiten Halbzeit. An solche Zeiten müssen wir uns jetzt gewöhnen. Denn: Die lange Nachspielzeit ist gewollt.

Schiedsrichter sollen für mehr Spielzeit sorgen

Schiedsrichterchef Pierluigi Collina vom Fußball-Weltverband FIFA hatte bereits vor dem Turnier angekündigt, dass sich etwas ändern wird. Die reine Spielzeit pro Partie soll durch die Änderung erhöht werden. Denn: Es gibt immer Unterbrechungen durch Torjubel, Auswechslungen oder Verletzungen. In Katar soll jetzt jede Aktion, die länger als 15 Sekunden dauert, am Ende der Halbzeit nachgespielt werden. Der deutsche Schiedsrichter Patrick Ittrich hat erklärt, dass die FIFA so auf 60 Minuten Spielzeit kommen will - bei der letzten WM waren es noch 57 Minuten.

Bald auch in der Bundesliga?

Ob die neue Regel für Nachspielzeiten auch in der Bundesliga kommt, ist noch unklar. Aber: Große Turniere wie die WM werden oft genutzt, um neue Dinge auszuprobieren. Es ist also möglich, dass sich Fußball-Fans auch nach der Weltmeisterschaft an die langen Spiele gewöhnen müssen.

Hier kannst du dir das 6:2 von England gegen Iran angucken - in nur fünf Minuten, ohne lange Nachspielzeit:

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