Das Zählwerk an einem Gaszähler zeigt den Verbrauch von Gas in einem Privathaushalt an. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Jens Büttner)

Energie

Gas-Engpass: Könnte das die Lösung sein?

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Zilan Hatun
Autorenprofil Zilan Hatun (Foto: SWR, privat Zilan Hatun)

Russland drosselt die Menge an Gas, die durch die Pipeline fließen soll: So könnte Deutschland reagieren.

Statt den bisherigen 40 Prozent, die durch Nord Stream 1 fließen, möchte der russische Gaskonzern Gazprom nur noch 20 Prozent liefern. Der Konzern teilte mit, dass sie eine Turbine reparieren müssen.

So reagiert die EU:

Um einen Energie-Engpass im Winter zu vermeiden, sollen alle EU-Staaten bis nächstes Frühjahr 15 Prozent Gas einsparen. Darauf haben sich die EU-Staats- und Regierungschefs geeinigt. Allerdings ist das erst mal freiwillig. Werden die Versorgungsengpässe schlimmer, gibt es die Möglichkeit, einen Unionsalarm auszulösen. Dann ist das Sparen nicht mehr freiwillig, sondern verbindlich.

Die FDP hat einen Vorschlag:

Eigentlich sollten alle Atomkraftwerke in Deutschland bis Ende des Jahres abgeschaltet werden. Jetzt hat der FDP-Fraktionschef vorgeschlagen, dass die Laufzeit in Deutschland bis 2024 verlängert wird. So könnte zum Beispiel Strom an Nachbarländer exportiert werden. Zudem wäre die Eigenversorgung ausgeschöpft. Er sagt:

Ich wüsste nicht, wie wir unseren europäischen Partnern erklären sollen, dass wir sichere Energiequellen aus ideologischen Gründen abschalten, während Frankreich mit einem Bein in einer Stromkrise steht.

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