Das vom dänischen Verteidigungskommando zur Verfügung gestellte Foto zeigt das Nord Stream 2-Gasleck in der Nähe von Bornholm aus der Luft. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/Danish Defence Command )

Klima

Lecks in Gaspipelines: Heftige Umweltschäden befürchtet

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Niklas Behrend
NEWSZONE-Redakteur Niklas Behrend (Foto: SWR, privat)

Das Umweltbundesamt erklärte, dass durch die Lecks 300.000 Tonnen Methan in die Atmosphäre kommen.

Das führt laut der Behörde auf einen Schlag zu 7,5 Tonnen an Treibhausgasen. Ist das viel? Ja, das ist ungefähr so viel, wie in ganz Deutschland in drei Tagen entstehen. Damit sind die Lecks in den Nordstream-Pipelinis laut der deutschen Umwelthilfe ein sogenanntes "Superemitter-Event" und schlecht fürs Klima.

Und das Rest-Gas in den Pipelines?

Laut der schwedischen Küstenwache kommt weiter Gas aus den Lecks in der Ostsee. Die deutsche Umwelthilfe fordert, das Restgas schnell abzupumpen, um weitere Umweltschäden zu vermeiden. BTW: Bisher waren drei Lecks bekannt. Am Donnerstagmorgen sagte die schwedische Küstenwache, dass sie ein viertes Leck entdeckt hat.

Mittlerweile gibt es einige Hinweise darauf, dass die Pipelines absichtlich beschädigt wurden. Wer dahinter steckt, ist derzeit unklar. Hier erfährst du mehr darüber:

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