Am Grenzübergang Erez sind Lastwagen zu sehen, die humanitäre Hilfe in den Gazastreifen bringen.

Israel-Hamas-Krieg

Hilfsgüter kommen nicht an - DAS ist der Grund!

Stand
Autor/in
Jonas Neugebauer
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Max Stokburger
Max Stokburger

Auch die "taktische Pause" der israelischen Armee ändert nichts. Die humanitäre Hilfe erreicht viele Menschen nicht.

Das liegt auch an Überfällen auf Hilfstransporter. Ein Mitarbeiter der Vereinten Nationen (UN) hat gesagt, dass bewaffnete Menschen zum Teil Straßensperren errichtet haben, um Lkw mit Hilfslieferungen zu stoppen.

In der letzten Woche wurden laut der UN an einem Tag 35 von 60 losgeschickten Lkw von bewaffneten Männern abgefangen. Sie wurden geplündert, die Männer hätten dabei auch nach Zigaretten gesucht - eine einzige wird für bis zu 20 Euro verkauft.

"Extreme Schwierigkeiten" bei der Verteilung der Hilfsgüter

So beschreibt es UN-Generalsekretär António Guterres. Er sagt, dass das Problem die "totale Gesetzlosigkeit" im Gazastreifen ist. Laut UN-Vizesprecher Farhan Haq wird dadurch die Sicherheit der humanitären Helfer gefährdet. Die UN fordert einen Waffenstillstand.

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Infos zum Angriff beim Roten Kreuz

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Infos zum Angriff beim Roten Kreuz

Kämpfe gehen trotzdem weiter: Büro vom Roten Kreuz bei Angriff beschädigt

Bei dem Angriff wurden laut der Organisation über 20 Menschen getötet. Das Büro des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) liegt in der Nähe der Stadt Rafah. In einem Statement verurteilt das IKRK den Angriff unter anderem, weil das Rote-Kreuz-Symbol klar sichtbar sei und durch die Angriffe Zivilisten und Mitarbeiter der Organisation in Gefahr seien:

The ICRC office in Gaza, which is surrounded by hundreds of displaced civilians living in tents, was damaged by nearby shelling in Gaza. Firing so dangerously close to humanitarian structures puts the lives of civilians and humanitarians at risk. https://t.co/SVrwaQ9cNV

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AP (Associated Press) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AFP und SID.

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