Jugendliche hält Euro-Scheine in der Hand (Foto: DASDING, dpa Bildfunk, Picture Alliance)

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Leere Geldautomaten? Warnstreik bei Geldboten

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Djamila Chastukhina
Djamila Chastukhina (Foto: DASDING)

Bargeld könnte in den nächsten Tagen knapp werden, denn: Geldboten wurden zu einem bundesweiten Streik aufgerufen.

Die Gewerkschaft Verdi möchte, dass Geldboten, die Geldautomaten normalerweise mit Bargeld füllen, von Freitagfrüh bis Montagabend um 23 Uhr streiken. Auch Städte in Baden-Württemberg sind betroffen: Ettlingen, Stuttgart, Mannheim und Filderstadt.

Warum wird gestreikt?

Verdi fordert:

  • Eine Anhebung der Stundenlöhne auf 16,19 Euro bis 20,60 Euro (je nach Region und Dienstleistung) 💶
  • Für betriebliche Angestellte: Elf Prozent höhere Löhne 💸

Antwort der Arbeitgeber

Die Arbeitgeber hatten am Mittwoch "effektive Stundengrundlohnerhöhungen" zwischen 10,75 und 13,7 Prozent angeboten, berichtete die Deutsche Presse-Agentur. Die genaue Prozenterhöhung wäre je nach Region unterschiedlich. Die Gewerkschaft lehnte dieses Angebot laut Hans-Jörg Hisam - Verhandlungsführer für die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste - "ohne Gegenvorschlag" ab.

Bekomme ich jetzt nirgends Bargeld?

Welche Firmen tatsächlich am Streik teilnehmen, wird sich zeigen. Es kann sein, dass Geldautomaten vereinzelt noch genug Geld übrig haben oder, dass die Mitarbeiter nicht am Streik teilnehmen.

Auch Erzieherinnen und Erzieher haben im Mai für einen besseren Stundenlohn gestreikt:

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