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Kaiserslautern

Zu früh Sex? Hier sind Fische gestorben

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AUTOR/IN
Judith Bühler
Judith Bühler (Foto: )

Sie wollten für Nachwuchs sorgen, doch offenbar war das für einige Fische im Gelterswoog bei Kaiserslautern zu stressig.

Es geht um rund 100 tote Fische, die am Mittwoch aus dem Stausee rausgeholt wurden. Zu warmes Wasser war wohl der Auslöser dafür, dass sie gestorben sind. Erst mal wurde das Wasser untersucht: Damit war aber alles in Ordnung, es war nicht vergiftet.  Woran waren die Fische aber dann gestorben?

Stress beim Sex

Ein Sprecher der Polizei, der selbst angelt und den See nach eigenen Angaben gut kennt, hatte dann eine Theorie: Die toten Fische müssen beim Ablaichen - so nennt man es, wenn Fische ihre Eierablegen - so unter Stress geraten sein, dass sie starben. Die Experten des Landesamtes für Umwelt stimmten der Theorie zu.

Warum war der Stress tödlich?

Die Fische, die bereits jetzt ablaichen, sind in gewisser Weise zu früh gekommen. Ihr Stoffwechsel sei noch auf Winter eingestellt, sagte ein Sprecher der Polizei. Da im Stausee seit einiger Zeit wenig Wasser drin ist, habe sich eine Schlammschicht zu früh in diesem Jahr aufgewärmt. Die Fische dachten also, es sei bereits Zeit, doch ihr Körper war noch nicht bereit.

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