Auf einem Bildschirm ist das Wort "Schüler*innen" zu sehen. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Gregor Bauernfeind)

Sprache

Gendern: Cool oder unnötig?

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Djamila Chastukhina
Djamila Chastukhina (Foto: DASDING)

Was halten junge Menschen vom Gendern? Mit dieser Frage beschäftigen sich gerade viele auf Social Media.

Im Mai wurde beim "Diversity Talk" des Bayrischen Rundfunks über gendersensible Sprache diskutiert. Zum Abschluss gab es eine Umfrage, bei der Schülerinnen und Schüler nach ihrer Meinung zum Gendern gefragt wurden. Es kam raus: Die Mehrheit der Teilnehmenden war nicht besonders überzeugt.

Der Moderatorin und Ex-Grünen-Politikerin Claudia Stamm wird vorgeworfen, dass sie bei dem Thema nicht neutral genug war. Die Ergebnisse der Umfrage schienen sie überrascht zu haben - allerdings haben nicht viele Leute teilgenommen - weshalb die Zahlen nicht repräsentativ sind.

Wie sieht es wirklich aus?

Bei einer Studie für die Agentur Castenow wurden 2.000 Menschen im Alter zwischen 16 und 35 Jahren zum Thema Gendern befragt. Das Ergebnis: Mehr als die Hälfte fühlte sich "genervt" oder provoziert von der Genderdebatte - und das obwohl 27 Prozent der Teilnehmenden sich nicht klar als männlich oder weiblich identifizieren. 44 Prozent hingegen finden die Diskussion wichtig und richtig.

Wie siehst du das?

Ich finde Gendern gut.

Mir ist das egal.

Ich finde Gendern unnötig.

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