Eine Weltkugel in den Händen einer Ärztin (Foto: Pexels / Ana Shvets)

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Studie: Weltweit weniger Genitalverstümmelungen

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Djamila Chastukhina
Djamila Chastukhina (Foto: DASDING)

Mindestens 100 Millionen Frauen überall auf der Welt sind betroffen. Doch in den letzten Jahren werden es immer weniger!

Das zeigt eine Studie, die im Fachmagazin "PLOS Medicine" veröffentlicht wurde. Grundlage dafür sind die Daten von etwa 400.000 Frauen und 300.00 Mädchen aus den Ländern, die am stärksten betroffen sind.

In diesen Ländern wird es besser

In Afrika, im Nahen Osten und in Südostasien hat die Verbreitung von Genitalverstümmelungen abgenommen. In Ländern wie Äthiopien, Burkina Faso, Somalia und Guinea-Bissau gibt es immer weniger Betroffene. Das bestätigt auch UNICEF-Expertin Claudia Cappa, wie die "Zeit" berichtete:

Die Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung ist in den letzten drei Jahrzehnten zurückgegangen, mit einer Beschleunigung in den letzten zehn Jahren.

Gründe für diese Entwicklung

  • Zunehmende Bildung und mehr Zugang zu Bildung
  • Veränderung der gesellschaftlichen Normen
  • Gesetzliche Verbote

Was genau bei einer Genitalverstümmelung passiert, haben wir im März auf Instagram erklärt:

Textpost über Genitalverstümmelung (Foto: Instagram @newszone)
Instagram @newszone

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