Frachtschiff Razoni (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/kyodo | -)

Russland-Ukraine-Krieg

Getreideabkommen: Russland wieder dabei - aber wie lange?

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Niklas Behrend
NEWSZONE-Redakteur Niklas Behrend (Foto: SWR, privat)

Am Samstag war Russland vorübergehend ausgestiegen. Laut Präsident Wladimir Putin könnte das wieder passieren, wenn...

...die Ukraine sich nicht an gewisse Vereinbarungen halte. Die Ukraine hatte zuletzt angeblich Schiffe der russischen Schwarzmeer-Flotte mit 16 Drohnen angegriffen. Damit begründete Russland den Schritt, bei dem Abkommen nicht mehr dabei zu sein. Am Mittwoch verkündete das Land jetzt aber, erst mal doch wieder mitzumachen.

Was bedeutet das Abkommen?

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs hatte Russland die Ukraine dabei blockiert, Getreide ins Ausland zu verschiffen. Dadurch fehlte speziell in Asien und Afrika viel Getreide. Die Vereinten Nationen (UN) befürchteten eine riesige Hungersnot. Dann einigten sich Russland und die Ukraine auf das Abkommen.

Das besagt, dass die Ukraine über bestimmte Strecken im Schwarzen Meer Getreide verschiffen darf. Bei dem Deal war die Türkei ein wichtiger Vermittler. Sie half zusammen mit der UN auch jetzt dabei, dass Russland wieder mitmacht. Der zuständige UN-Koordinator freute sich darüber:

I welcome the return of the Russian Federation to the implementation of the #BlackSeaGrainInitiative to facilitate exports of food and fertilizer from #Ukraine. Grateful for the Turkish facilitation. Looking forward to working again with all parties in the Initiative.

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