Einsatzkräfte stehen bei einer Bedrohungslage in Hamburg vor der Stadtteilschule Blankenese.

Verbrechen

Lehrer an zwei Hamburger Schulen bedroht: Polizei fasst Verdächtige

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Max Stokburger
Max Stokburger
Melissa Koser
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In einem Fall soll die Lehrerin mit einer Waffe bedroht worden sein. Die Polizei hatte fünf Schüler festgenommen.

Zu diesem Vorfall ist es am Mittwochvormittag im Stadtteil Blankenese gekommen. Laut Polizei wurde die Lehrerin in einem Klassenraum mit einer Schusswaffe bedroht. Die Schule mit rund 1.000 Schülern wurde daraufhin geräumt. Die zwei Schüler, die die Lehrerin offenbar bedroht haben, sind zunächst geflüchtet.

Unser Polizeipressesprecher, Holger Vehren, mit einem Abschlussstatement zum Einsatz in #Blankenese. Weitere Informationen in unserer Pressemitteilung:https://t.co/xpdInuWwe7 pic.twitter.com/SnwhN8pLmJ

Weitere Bedrohungslage an anderer Hamburger Schule

Später hat die Polizei mitgeteilt, dass es eine "ähnliche Bedrohungslage" auch an einer Schule im Stadtteil Bahrenfeld gab. Bei beiden Vorfällen gab es laut Polizei keine Verletzten.

Lehrer in Hamburg bedroht: Waren es Schüler?

Am Abend hat die Polizei fünf Schüler im Alter von 12 bis 14 Jahren vorläufig festgenommen. Sie könnten mit den Vorfällen in Verbindung stehen. Außerdem wurden bei ihnen drei Spielzeugwaffen gefunden. Die Ermittlungen laufen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder ihren Eltern übergeben.

Erst vor wenigen Tagen war es am Hamburger Flughafen zu einer Geiselnahme gekommen:

Hamburger Flughafen Vierjährige Tochter in Sicherheit! Vater hatte sie als Geisel genommen

Die Geiselnahme ist vorbei. Der bewaffnete Mann war mit seinem Auto in den Flughafen Hamburg eingedrungen.

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Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

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