Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht bei einer Razzia gegen eine Neonazi-Gruppe in Berlin-Alt-Hohenschönhausen. Bundesinnenministerin Faeser hat den rechtsextremistischen Verein «Hammerskins Deutschland» sowie seine regionalen Ableger und die Teilorganisation «Crew 38» verboten. Wie das Ministerium mitteilte, durchsuchten Einsatzkräfte der Polizei am frühen Morgen Wohnungen von 28 mutmaßlichen Mitgliedern des Vereins in zehn Bundesländern.

Politik

Verbot und Razzia: Staat geht gegen Neonazi-Gruppe vor!

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Niklas Behrend
Niklas Behrend
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz

Innenministerin Nancy Faeser hat die "Hammerskins" verboten. Die mutmaßlichen Bosse bekamen Besuch von der Polizei.

Denn der Staat setzt das Verbot der Gruppe seit heute Morgen um. WDR und NDR berichten, dass die Polizei die Wohnungen von 28 mutmaßlichen Führungspersonen der Gruppe durchsucht. Das Ganze passiert zeitgleich in zehn Bundesländern - auch in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Warum hat der Staat die "Hammerskins" verboten?

Der Staat begründet das Verbot damit, dass die Gruppe gegen die politische Ordnung in Deutschland arbeitet. Die "Hammerskins" sollen unter anderem an eine "Vorherrschaft der weißen Rasse" glauben. Der Verfassungsschutz sagt außerdem, dass die Gruppe gewaltorientiert ist.

Aktiv sind die "Hammerskins" vor allem in der rechtsextremen Musikszene gewesen. Dort organisierten sie beispielsweise Konzerte. Laut dem Staat hat die Gruppe rund 120 Anhänger in Deutschland. Bands, die zum Umfeld der Gruppe gehören, sollen in ihren Texten rassistische Hetze verbreiten.

In dieser Doku erfährst du mehr über die "Hammerskins":

Diese Gruppe hat der Verfassungsschutz auf dem Radar:

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