Bei Hitze steigt die Zahl der Hasskommentare in den sozialen Netzwerken.  (Foto: IMAGO, IMAGO / Russian Look)

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Bei Hitze steigt der Hass

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AUTOR/IN
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Bei extremen Temperaturen gibt es mehr aggressive Kommentare im Netz. Vor allem bei Hitze knallen die Leute durch.

Den Zusammenhang zwischen hohen Temperaturen und wütenden Kommentaren zeigt eine neue Studie. Dafür hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung vier Milliarden Tweets in den USA untersucht. Die Ergebnisse wurden im Fachblatt Lancet Planetary Health veröffentlicht.

Ab 30 Grad steigt die Zahl der Hass-Tweets - durch alle Gesellschaftsschichten. Es gibt dann bis zu 22 Prozent mehr aggressive Inhalte als bei der Wohlfühltemperatur zwischen 12 und 21 Grad.

Was heißt das für uns?

Der Kampf gegen die globale Erwärmung ist laut der Forschenden also auch wichtig für unsere psychische Gesundheit. Die Ergebnisse der Studie sind übrigens auch auf Europa übertragbar.

Um den Klimawandel zu stoppen, hat ein Professor aus Rheinland-Pfalz eine ganz abgefahrene Idee:

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