Menschen stehen am Freibad an - lange Schlange in der Sonne. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Annette Riedl)

Klima

Tausende Hitzetote in Deutschland - so kannst du dich schützen!

STAND
AUTOR/IN
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Die Sonne knallt, es regnet selten - so sehen die Sommer in Deutschland oft aus. Für manche Menschen endet das tödlich.

Zwischen 2018 und 2020 sind wegen der hohen Temperaturen mehrere tausend Menschen gestorben. Das haben das Robert Koch-Institut, das Umweltbundesamt und der Deutschem Wetterdienst bekannt gegeben. Extreme Hitze mit vielen Todesfällen gab es auch schon vorher, aber dass es drei Jahre hintereinander mehrere tausend Tote gibt, ist neu.

Das sind die Zahlen:

  • 1994: etwa 10.000 Todesfälle
  • 2003: etwa 10.000 Todesfälle
  • 2018: 8.700 Todesfälle
  • 2019: 6.900 Todesfälle
  • 2020: 3.700 Todesfälle

Wer muss vorsichtig sein?

Gefährdet sind nicht nur ältere Menschen, sondern auch Sportler oder Menschen mit Vorerkrankungen. Hohe Temperaturen können unter anderem das Herz-Kreislauf-System stark belasten und Beschwerden, wie etwa Atemwegserkrankungen, verstärken.

So kannst du dich vor Hitze zu schützen:

  • viel Trinken
  • viel leichte Sachen wie Obst und Salat essen
  • keinen Sport in großer Hitze machen
  • Wohnung abdunkeln
  • schattige oder klimatisierte Orte aufsuchen
  • helle, dünne Kleidung tragen
  • in der Sonne eine Kopfbedeckung

Und wenn du doch mal in der Sonne bist, eincremen nicht vergessen:

Sommer Wenn die Hitze wieder knallt: Welcher Sonnencreme-Typ bist du?

Bevor du dich für einen Lichtschutzfaktor entscheidest, solltest du das wissen.  mehr...

DASDING DASDING

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

STAND
AUTOR/IN
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)