Covidpass auf einem Smartphone - den Nachweis brauchen alle Mitarbeiter im Gesundheitswesen. (Foto: IMAGO, imago0152566206h.jpg)

Corona

Was du zur Impfpflicht in der Pflege wissen musst

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Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Für alle, die in Gesundheitsberufen arbeiten, gilt ab sofort: Sie müssen gegen Corona geimpft oder genesen sein.

Arzthelfer, Ärztinnen, Krankenpfleger, Sanitäterinnen - sie alle müssen bei ihrem Arbeitgeber nachweisen, ob sie geimpft oder genesen sind. Ansonsten drohen ihnen Geldstrafen oder auch ein Arbeitsverbot. Von der Pflicht nicht betroffen sind nur die, die ein ärztliches Attest gegen die Corona-Impfung haben.

Geldstrafe oder Jobverlust

So schnell wird das mit den Strafen aber nicht gehen. Denn es soll erst Fristen und Verwarnungen geben. Für die Kontrolle sind die Bundesländer zuständig, in den meisten Fällen dann die Gesundheitsämter.

  • In Baden-Württemberg haben die Mitarbeitenden voraussichtlich zwei Wochen Zeit, um den Nachweis vorzulegen. Wenn es dann keinen gibt, aber eine Impfung geplant oder schon begonnen ist, gibt es eine weitere Frist.
  • In Rheinland-Pfalz haben die Beschäftigten ebenfalls zwei Wochen Zeit. Dann droht ihnen eine Strafe von 500 Euro. Passiert dann immer noch nichts, soll es "sehr zügig" ein Arbeitsverbot geben, sagt die Landesregierung.

Impfpflicht für alle noch in Arbeit

Ob es in Deutschland eine Impfpflicht für alle geben wird, darüber berät der Bundestag noch. Dazu gibt es mehrere Vorschläge. Es könnte also noch dauern bis sie kommt.

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