Auf dem Bildschirm eines Smartphones sieht man das Icon der App Instagram. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Fabian Sommer)

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Update gestoppt! Instagram will doch nicht wie TikTok sein

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Isabel Gebhardt
SWR-Redakteurin Isabel Gebhardt (Foto: DASDING, privat)

Eigentlich hatte Instagram große Änderungen geplant. Doch dagegen gab es Protest - und das hat jetzt große Auswirkungen.

Denn: Das geplante Update wurde gestoppt! Das hat Instagram-Chef Adam Mosseri dem US-Technikportal "The Verge" in einem Interview gesagt. Er erklärte, dass es die geplanten Neuerungen wie zum Beispiel ein bildschirmfüllender Feed doch nicht geben wird.

Das passiert jetzt!

Mosseri kündigte außerdem an, dass auch die Anzahl der empfohlenen Beiträge reduziert werden soll. Dadurch sieht man wieder mehr Beiträge von Accounts, denen man selbst folgt.

Wer für die Testphase ausgewählt wurde und das Update schon hat, soll nach Angaben des Insta-Chefs innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder das alte Instagram zurückbekommen. Alle User, die das das Update noch nicht haben, sollen es auch nicht bekommen.

Protest: Instagram ist nicht TikTok!

Die Community war mit den Änderungen nicht zufrieden und hat Instagram vorgeworfen, dass es so sein will wie TikTok. Auch Kylie Jenner und Kim Kardashian hatten gepostet, dass sie gegen das Update sind. Und: Es gab die Aktion "Make Instagram Instagram again!". Mehr als 230.000 Menschen hatten sich an der Protestaktion beteiligt.

Bei den neuen Feed-Designs sind die Leute frustriert und die Nutzungsdaten sind nicht gut. Ich denke, wir müssen einen großen Schritt zurück machen, uns neu gruppieren und herausfinden, wie wir weitermachen wollen.

Insta-Chef Mosseri sagte in dem Interview, dass man die Unzufriedenheit der Community gespürt habe. Denn: Wegen des Updates und den Änderungen sei die App weniger genutzt worden.

Mehr zu der Protestaktion kannst du hier nachlesen:

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