Eine Aktivistin zeichnet "1,5 Grad" auf die Hand von Luisa Neubauer. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Christoph Soeder)

Umwelt

Klimawandel: Warum die 1,5-Grad-Grenze so wichtig ist

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Melissa Koser
Profilbild Melissa Koser (Foto: SWR DASDING, DASDING/Niko Neithardt)
Zilan Hatun
Autorenprofil Zilan Hatun (Foto: SWR, privat Zilan Hatun)

Laut dem Weltklimarat wird schon im nächsten Jahrzehnt die 1,5-Grad-Grenze überschritten. Aber was bedeutet das?

Im Zeitraum von 2030 bis 2035 könnte die Erderwärmung auf über 1,5 Grad ansteigen. Das hätte katastrophale Folgen:

  • Kälte- und Hitzewellen
  • Wirbelstürme
  • Flächenbrände
  • Dürren
  • Hochwasser/Überschwemmungen

Um das möglichst zu verhindern, wurde 2015 im Pariser Klimaabkommen das 1,5-Grad-Ziel beziehungsweise die 1,5-Gard-Grenze vereinbart. Die Welt soll sich also bis zum Jahr 2100 im Vergleich zur vorindustriellen Zeit (1850 bis 1900) nur um durchschnittlich 1,5 Grad erwärmen.

Mehr zu den Folgen des Klimawandels erfährst du in diesem "Quarks"-Video:

Ohne drastische Schritte wird das 1,5-Grad-Ziel nicht erreicht

Die Erde hat sich bereits um rund 1,1 Grad erwärmt. Grund dafür ist der CO2-Ausstoß der Menschheit, insbesondere die Nutzung fossiler Energieträger wie Erdöl und -gas. Die Chancen, die 1,5-Grad-Grenze einzuhalten, stehen schlecht. Das verdeutlicht der neue Bericht des Weltklimarats (IPCC). Die weltweiten CO2-Emissionen müssten bis 2030 um 48 Prozent gegenüber 2019 sinken.

Die Situation ist zwar sehr Ernst, im Video von "Dinge erklärt – Kurzgesagt" erfährst du aber, was wir tun können, um den Klimawandel zu stoppen:

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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