Proteste im Iran (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/AP | Uncredited)

Revolution

Tausend Menschen im Iran festgenommen

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Shayan Mirmoayedi
Shayan Mirmoayedi (Foto: DASDING)

Die iranische Regierung will 1.000 Protestierende vor Gericht stellen. Von Seiten der Bundesregierung gibts Kritik.

Der iranische Justizchef wiederholte die Propaganda des Regimes, dass die Protestierenden vom Ausland abhängig seien. Die öffentlichen Prozesse, die der iranische Staat gegen die Festgenommenen führen will, sind der nächste Schritt nach den weiterhin brutalen Reaktionen der iranischen Polizei gegen die Demonstrationen.

Unter den Festgenommenen soll auch der Rapper Toomaj Salehi sein, der sich in seinen Songs gegen die Diktatur im Iran ausspricht und fordert, die politisch Gefangenen freizulassen.

Bundesregierung kündigt weitere Maßnahmen an

Deutschland hat die Gewalt der iranischen Revolutionsgarde, einer brutalen Polizeibehörde, kritisiert. Die Bundesregierung hat angekündigt, zu prüfen, ob diese als Terrororganisation eingestuft werden kann. Bundeskanzler Scholz schrieb auf Twitter:

Es bestürzt mich, dass bei den Protesten im #Iran friedlich demonstrierende Menschen ums Leben kommen. Wir verurteilen die unverhältnismäßige Gewalt der Sicherheitskräfte und stehen den Menschen im Iran bei. Unsere EU-Sanktionen sind wichtig. Wir prüfen weitere Schritte.

Manche kritisieren, dass die Bundesregierung zu wenig und zu spät handelt:

Joko und Klaas haben ihre Instagram-Accounts iranischen Aktivistinnen übergeben, damit sie Bilder und Videos von den Protesten teilen können:

Iran Darum verschenken Joko und Klaas ihre Instagram-Konten für immer

Mit der Aktion möchten die beiden die Proteste gegen die Regierung im Iran supporten. Doch wer postet jetzt auf Insta?

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