Ein junger Mann steht mit FFP2-Maske an einem Fenster und schaut nach draußen. (Foto: IMAGO, IMAGO / Bihlmayerfotografie)

Corona

Muss sich bald niemand mehr bei Corona isolieren?

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Hans Liedtke
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Das fordern mehrere Politiker von der FDP. Lehrer sehen das aber ganz anders!

Einige FDP-Politiker sind der Meinung, dass sich früher oder später sowieso jeder anstecken würde. Infizierte, die keine Symptome haben, sollten nicht mehr in die Isolation gehen müssen. Außerdem gibt es genügend Möglichkeiten, um sich durch Masken, Impfungen und Medikamente zu schützen, sagen sie. Das würde dann auch Menschen betreffen, die im Pflegeheim oder in Krankenhäusern arbeiten.

Was spricht dagegen?

Lehrer und Ärzte sind dagegen, dass die Isolationspflicht aufgehoben wird. Lehrer befürchten, dass durch viele Infektionen Schulen schließen müssen, weil zu viele Kolleginnen und Kollegen krank werden. Ein Ärzte-Verband sagt, dass eine Isolation "vernünftig" ist. Das Risiko, dass sich zu viele Menschen auf einmal infizieren, ist zu groß.

Die Selbstisolation jetzt aufzugeben käme bei den aktuellen Infektionszahlen einer Durchseuchung gleich.

Die SPD und die Grünen sind auch dafür, die Isolationspflicht beizubehalten.

Das sagt ein FDP-Politiker:

Isolierungsdauer bei COVID-19 sollte nicht mehr von staatlicher Seite fixiert sein. ÄrzteInnen kennen die individuelle & gesundheitl. Situation ihrer Patienten & sollten med. entscheiden, wie lange eine Krankschreibung dauert. ->eine med. & indiv. Entscheidung & keine staatliche!

Einige Ideen, um Corona einzudämmen, sind eher fraglich:

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Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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